Montag, 28. September 2015

J'aime ça! " Je l'aime, je l'aime . . . "

Farbige Dreiecke, die untereinander mit Strichen verbunden sind
Wir sind alle Eins (2015)

Die Geschichte eines Liebesliedes!

„Djelem, djelem lungome dromenca ...“ 
ist die international Hymne der Roma und soll uns an die grosse Flucht und die Konzentrationslager des zweiten Weltkrieges erinnern und das dies niemals mehr geschehen darf. „Je l'aime, je l'aime“ ist auch die Hymne der Ermordeten oder heute, der im Meer ertrunkenen.

Wieder sind viele, viele tausend Menschen auf der Flucht, auf einer sehr, sehr langen Reise in die Ungewissheit. Statt die Chance zu nutzen und zu helfen, streitet Europa über Aufnahmequoten von ungefähr 120'000 Flüchtlingen. Die Schweiz hat im 2014 nur 6'000 Personen Asyl gewährt. Eine lächerliche Zahl angesichts der Tragödie in deren Heimatländer.

Obama und seine Administration, Israel, die europäische Union, allen voran Frankreich, England und Deutschland sind verantwortlich für diese Destabilisierungspolitik und die damit verbundenen neuen Kriege. Barack Obama, der erste schwarze Präsident von Amerika und alle die ihm zujubelten, sind nun mitschuldig am grossen Leid der vielen Menschen im Krieg oder auf der Flucht.

Helfen wir doch ohne wenn und aber. Diese Flüchtling sind Menschen wie wir und keine wirkliche Belastung oder Gefahr, sondern eine Bereicherung der Gesellschaft hier in Europa. Es gibt keine Fremden, wir sind alle Eins!

 

Version:  "Djelem, djelem ..."

Gesungen 1967 von Olivera Katarina. Die Melodie stammt von einem Liebeslied der serbischen Roma, das durch den Film "Skupljaci Perja" von Aleksandar Petrovic bekannt geworden ist. - Mit neuem Text von Jarko Jovanovic (1969) seit 1978 internationale Hymne der Roma.

Djelem djelem lungone dromesa
Maladilem schukare romenza
djelem djelem lungone dromesa
Maladilem bachtale romenza
Sine man yekh bari familiya
Murdadas la i kali legiya
Aven mansa sa lumniake Roma
Kai putardile e romane droma
Ake vriama, usti Rom akana
Men khutasa misto kai kerasa
Ahai, Romale, ahai Chavalle,
Ahai, Romale, ahai Chavalle! 
Übersetzung:
Auf meinem sehr sehr langen Weg
Traf ich viele schöne Roma
Auf diesem sehr sehr langen Weg
Begegneten mir viele glückliche Roma
Ich hatte einmal eine große Familie
Die Schwarze Legion ermordete sie
Kommt mit mir Roma aus der ganzen Welt
Für die Roma die Straßen geöffnet haben
Jetzt ist die Zeit, steht auf Roma, jetzt
Wir steigen hoch, wenn wir handeln
Ahai, Roma, ahai Kinder,
Ahai, Roma, ahai Kinder



Version:  "Je l'aime, je l'aime" (Dzelem, dzelem) 
Gesungen von Tereza AnaKesovija 1968 (Traditional Pierre Barouh – Alain Goraguer)

Je l’aime, je l’aime,
Il est sur les chemins.
Je l’aime, je l’aime,
Il reviendra demain.

Et même, et même
S’il ne me revient pas,
Je l’aime, je l’aime,
Et je l’attends déjà.

Aï, s’il est plus heureux,
Le vent dans ses cheveux.
Aï, qu'autour de son cou,
Mes bras jaloux.

Je l’aime, je l’aime,
Tu le crois si tu veux,
J’ai même, j’ai même
Vu des tziganes heureux.

Je l'aime,je l'aime
sans savoir d'où il vient
et même s'il peut mourir demain
aï, aï, je guette les vents
car, aï, il est leur enfant
aï, aï, je guette la nuit
pareille à lui.

Je l'aime, je l'aime,
il vient quand il a froid
et même, et même,
il m'aimait quelquefois

Je l'aime, je l'aime,
Tu me crois si tu veux,
J'ai même, j'ai même,
vu des tziganes heureux


Version:  "Je l'aime, je l'aime"
Gesungen von der Gruppe "Vaya con Dios" (2005)
 
Je l'aime je l'aime
Je ne sais pas pourquoi
Je l'aime je l'aime
Depuis toujours je crois
J'ai de la peine
Quand il est loin de moi
Je l'aime je l'aime
Mais il ne me voit pas

Il disait
Qu'il me voulait
Moi je croyais
Qu'il m'adorait

Je l'aime je l'aime
Depuis longtemps déjà
Je l'aime je l'aime
Je ne sais pas pourquoi
J'ai de la peine
Quand il est loin de moi
Je l'aime je l'aime
Mais il ne me voit pas

Il disait
Qu'il me voulait
Moi je croyais
Qu'il m'adorait

Je rêvais


Sonntag, 20. September 2015

UNALOME

Unalome sind budistisches Zeichen

 

Unalome mit anderen Zeichen und Farben
Unalome, Zeichen und Farben

Noch heute sind für die meisten Menschen Symbole oder Zeichen wesentlich. 
Ohne Zeichen und Symbole geht es scheinbar nicht. Zeichen dienen als willkürlich gewähltes Mittel zum magischen Schutz, 
zur Abgrenzung der Identität, zur nationalen Zugehörigkeit, als Firmenlogo und 
als Zeichen des gesellschaftlichen Ranges etc.

Aber Zeichen, Tattoos haben an sich keinen Sinn. Erst wir geben den Zeichen einen Zweck; 
wir füllen das Zeichen mit Inhalt oder leihen uns einen Sinn aus der Vergangenheit um so unser Leben mit Zeichen zu fixieren. 
Doch Symbole sind eigentlich überflüssig. All die Könige, die Nationalisten, die linken und rechten Weisheiten etc. mit ihren lächerlichen Symbolen haben versagt. "Mehr Schein als Sein!"
 
Im 21. Jahrhundert geht es um die gesamte Menschheit und um deren Entwicklung und dazu brauchen wir 
keine alten oder neue Zeichen. Deshalb haben die verwendeten Zeichen oder Symbole in meinen Bildern 
keine Bedeutung mehr. Sie sind da zum Gebrauch, wie Farben und Formen.


Dienstag, 8. September 2015

Pandora-Box mit Vanitas

Es ist alles eitel



Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein:
Wo jetzt noch Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.
 
Was jetzt noch prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch’ und Bein,
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?
Ach! Was ist alles dies, was wir für köstlich achten, 

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wiesenblum’, die man nicht wieder find’t.
Noch will, was ewig ist, kein einzig Mensch betrachten!

Sonett von Andreas Gryphius (1616-1664) 


Vanitas
Pandora-Box Vanitas von Andres Kreienbuehl


Geöffnete Pandora-Box Vanitas

Eitelkeit (Vanitas) hat auch die abweichende, ursprüngliche, aber heute veraltete Bedeutung von Vergänglichkeit, Nichtigkeit oder Leere.

 Hinter der Maske der Eitelkeit lauert der Tod oder „was ewig ist“  die Seele, die Unvergänglichkeit und Gott.



Samstag, 5. September 2015