Mittwoch, 11. Mai 2016

"Die Eisheiligen ...

2009 "Die Eisheiligen" (Oel hinter Folie gemalt)
2009 "Die Eisheiligen" (Oel hinter Folie gemalt)


... bis zur Kalten Sophie“

Heute beginnen die fünf kalten Tage im Mai, die sogenannten Eisheiligen. Es sind die fünf Wetterheiligen aus der gleichnamigen alten Bauernregeln des Julianischen Kalenders. Ihre Gedenktage sind vom 11. Mai bis zur "Kalten Sophie" am 15. Mai. Pankratius (frühchristlicher Märtyrer), Mamertus (Bischof von Vienne), Servatius (Bischof von Tongern), Bonifatius (frühchristlicher Märtyrer) und Sophia (frühchristliche Märtyrin) waren Bischöfe und Märtyrer im 4. oder 5. Jahrhundert.

Seit dem Ende der Kleinen Eiszeit (vom 15. bis in das 19. Jahrhundert hinein) und erst recht, seit der globalen Erwärmung, sind die Vegetationsperioden in der Schweiz länger und Frosteinbrüche im Frühjahr seltener und kürzer oder weniger streng als früher. Somit bestätigt sind diese Volksweisheit überhaupt nicht. Trotzdem gibt es im Mai regelmässig ein oder zwei Frosttage. Also die Bauernregel bleibt bestehen und das milde Frühlingswetter ist erst mit Ablauf der „Eisheiligen“, nach der „kalten Sophie“ stabil.